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Keine Betrugsfälle mit girocards in Deutschland

17.08.2015 In der ersten Jahreshälfte 2015 wurde kein einziger Fall von betrügerischen Kartenfälschungen im deutschen Handel mit girocard gemeldet. Zudem sank die Zahl der Schadensfälle durch im Ausland verwendete Kartendubletten auf den niedrigsten Wert seit den 90er-Jahren. Das ergab die Betrugs-Statistik des Sicherheitsmanagements der EURO Kartensysteme GmbH. Da alle ausgegebenen girocards mit der EMV-Technologie ausgestattet sind, welche im Gegensatz zum veralteten Magnetstreifen eine Überprüfung der Karte auf Echtheit ermöglicht, wird das sogenannte Skimming für Betrüger in Deutschland schier unmöglich. Beim Geld abheben oder bei Zahlung an einem Terminal wird bei jedem Vorgang überprüft, ob es sich bei der Karte um eine Fälschung handelt. Auch außerhalb Europas wird der EMV-Standard immer häufiger eingesetzt, was betrügerische Abhebungen mit Kartendubletten immer schwieriger für Kriminelle macht.

Der Betrug mit verloren gegangenen oder gestohlenen girocards ist auf dem Vorjahresniveau geblieben. Erstaunlicherweise wurden bei den meisten Betrugsfällen am Geldautomaten die richtigen PINs eingegeben. Dementsprechend liegt es nahe, dass Kartenbesitzer die PIN nicht genug geschützt haben. Achten Sie immer darauf, dass Sie diese nicht in der Geldbörse aufbewahren oder gar auf der Karte notieren. Prägen Sie sich stattdessen Ihre PIN gut ein. Eselsbrücken eignen sich dafür als Gedankenstütze, damit man die Geheimzahl nicht vergisst. Lautet die PIN beispielsweise „2412“ können Sie diese gedanklich mit dem Heiligabend verbinden.
Auf www.kartensicherheit.de finden Sie weitere nützliche Tipps für den sicheren Umgang mit Ihrer Karte.

Wir wünschen ein entspanntes und sicheres Bezahlen mit Ihrer girocard!