Pressemitteilung

Kontaktloses Bezahlen mit der girocard – So funktioniert's

Frankfurt am Main, 21. Juni 2017: Wer in letzter Zeit eine neue girocard von seiner Bank oder Sparkasse erhalten hat, entdeckt darauf vielleicht ein neues Symbol: Vier Wellen, ähnlich dem WLAN-Zeichen. Das bedeutet, dass die Karte mit der sogenannten NFC-Technologie (Near Field Communication) ausgestattet ist. Diese ermöglicht kontaktloses Bezahlen an allen Akzeptanzstellen. Doch was bedeutet das eigentlich und was hat der Kunde davon?

Der Wochenendeinkauf, ein belegtes Brötchen in der Mittagspause oder eine neue Jacke – zu jedem Einkauf gehört immer auch die Bezahlung. Und die soll vor allem schnell, bequem und sicher sein. Berührungsloses Bezahlen mit der girocard erleichtert und beschleunigt das Bezahlen erheblich und baut dabei auf das bewährte und gelernte Bezahlen mit der Bank- oder Sparkassenkarte.
Bekannte Abläufe für ein neues Verfahren

Kontaktloses Bezahlen bedeutet, dass die Karte nicht in das Terminal an der Kasse gesteckt wird, sondern sehr nah (etwa drei bis vier Zentimeter Abstand) vor das Terminal gehalten wird. Für geringe Bezahlbeträge (bis 25 Euro) entfällt in der Regel die Eingabe einer PIN. Die Abläufe ähneln sehr stark denen, die Kunden bereits vom Bezahlen mit der Bank- oder Sparkassenkarte kennen. Das Terminal zeigt optisch und akustisch an, ob die girocard erfolgreich kontaktlos gelesen wurde. Nach Abschluss der Transaktion erfolgt wie gehabt die Anzeige „Zahlung erfolgt“. Wie bei allen girocard Zahlungen wird der Betrag unkompliziert, schnell und sicher direkt vom Konto abgebucht.

Sowohl Kunden als auch Verkaufspersonal profitieren davon, dass mit der kontaktlosen Zahlung weniger Bargeld an den Kassen den Besitzer wechselt. Münzen zählen, nachzählen und einsortieren, Rückgeld geben – all das kostet Zeit. Und auch bei der Hygiene punktet die Karte, weil der Karteninhaber sie nie aus der Hand geben muss. Das macht sich etwa beim Kauf von Lebensmitteln, wie z. B. im Supermarkt bemerkbar. Und besonders in Bereichen, wo bislang das Bargeld dominiert, wie zum Beispiel beim Bäcker oder in Apotheken bietet das Zahlen nur durch Vorhalten der Karte einen großen Zugewinn.

Breites Akzeptanzstellennetz

Für sich erkannt hat das beispielsweise die Münchner Bäckerei Ziegler, die girocard kontaktlos in ihren 24 Filialen eingeführt hat. Deutschlandweit setzen auch immer mehr Einzelhandelsketten auf das berührungslose Zahlen mit girocard – für mehr Kundenkomfort, schnellere Abläufe und kürzere Kassenschlangen. Zu den Akzeptanzpartnern zählen aktuell unter anderem Filialen von REWE, PENNY, toom Baumarkt, Lidl, ALDI SÜD und Nord, EDEKA Hessenring (mehr als 500 Filialen in Teilen von Hessen, Niedersachsen, Thüringen und Nordrhein-Westfalen), die Esso-Tankstellen sowie seit Mai die Drogeriemarktkette dm. Viele weitere planen bereits die Einführung.

Wer die neue Bezahlmöglichkeit bei einem der Akzeptanzpartner selbst testen will, braucht dafür natürlich eine girocard kontaktlos mit Wellensymbol: Bislang gibt es in Deutschland rund 18 Millionen solcher Karten (Stand Mai 2017). Bis Ende des Jahres werden rund 16 Millionen weitere Exemplare in die Geldbörsen der Bundesbürger wandern. Ob das eigene Institut bereits girocards mit kontaktlos-Funktion ausgibt, erfahren Kunden direkt bei der jeweiligen Bank oder Sparkasse.

Über die girocard:

Rund 100 Millionen girocards und Kundenkarten von Banken und Sparkassen gibt es in Deutschland. „girocard“ ist der übergeordnete und neutrale Rahmen der Deutschen Kreditwirtschaft für ihre zwei bewährten Debitkarten-Zahlungssysteme: Das girocard (electronic cash) Verfahren als Chip-basiertes Bezahlen direkt vom Konto und die Bargeldbeschaffung an den Geldautomaten in Deutschland („Deutsches Geldautomaten-System“). Mit der stetigen technischen Innovation sowie der persönlichen Geheimzahl PIN (Personal Identification Number) garantiert die Deutsche Kreditwirtschaft den stets sicheren und einfachen Einsatz des girocard Systems. Die girocard als Deutschlands meist genutzte Debitkarte ermöglicht immer mehr Bank- und Sparkassenkunden den neuen, komfortablen Service des kontaktlosen Bezahlens. Der Name und das Logo girocard wurden 2007 von der Deutschen Kreditwirtschaft eingeführt.

Über die EURO Kartensysteme GmbH:

Als Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Kreditwirtschaft übernimmt die EURO Kartensysteme GmbH Aufgaben im gemeinsamen Interesse der deutschen Banken und Sparkassen im Bereich des kartengestützten Zahlungsverkehrs. Die EURO Kartensysteme GmbH konzentriert sich dabei insbesondere auf zentrale Aufgaben und Serviceleistungen, wie z. B. Marketing für die girocard und ihre Prepaid-Bezahlfunktionen GeldKarte (kontaktbehaftet) und girogo (kontaktlos) sowie die weiteren Funktionen auf dem Chip, die Entwicklung von operationalen Sicherheitsstandards und Methoden der Missbrauchsbekämpfung, zudem die Mastercard-Lizenzverwaltung.

Kontakt

EURO Kartensysteme GmbH
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Tel.: +49 (0) 69 / 9 79 45-4853
Fax: +49 (0) 69 / 9 79 45-4847
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