Wie kaufen die Menschen in Deutschland ihre Weihnachtsgeschenke – online oder vor Ort? Eine aktuelle girocard-Studie zeigt: Der lokale Handel bleibt in der Weihnachtszeit wichtig, und bezahlt wird am liebsten kontaktlos mit der girocard.
Gegenseitiges Beschenken für Mehrheit wichtig
Weihnachten ist eine Zeit der Gegensätze: Besinnliche Momente zu Hause treffen auf geschäftiges Treiben in den Innenstädten. Laut einer aktuellen girocard-Studie gehört das gegenseitige Beschenken für die große Mehrheit der Menschen in Deutschland fest zur Weihnachtszeit. 72 Prozent sehen darin einen festen Bestandteil des Festes, 44 Prozent empfinden diese Tradition als besonders schön.
Auch wenn viele ihre Einkäufe frühzeitig planen, erledigt fast jede und jeder Fünfte noch kurz vor den Feiertagen die letzten Besorgungen. Damit bleibt die Vorweihnachtszeit eine intensive Phase – für Konsumentinnen und Konsumenten ebenso wie für den Handel.
Einkaufen vor Ort bleibt fester Bestandteil der Weihnachtszeit
Trotz der starken Stellung des Online-Handels zeigt die Studie deutlich: Der Einkauf vor Ort hat weiterhin einen hohen Stellenwert. Knapp die Hälfte der Befragten kauft Weihnachtsgeschenke bevorzugt in lokalen Geschäften, auf Weihnachtsmärkten oder in temporären Pop-up-Stores. Das Stöbern in den festlich geschmückten Einkaufsstraßen gehört für viele einfach dazu.
Der Online-Handel liegt beim Geschenkkauf zwar knapp vorn, doch die Innenstädte behaupten sich als wichtiger Teil des weihnachtlichen Einkaufserlebnisses – nicht zuletzt wegen persönlicher Beratung, direkter Verfügbarkeit der Produkte und der besonderen Atmosphäre.
Geschenke für die Familie – mit klaren Favoriten
Im Mittelpunkt der Geschenkekäufe steht die Familie. Partnerinnen und Partner, Kinder, Enkel und Eltern werden am häufigsten bedacht. Die meisten Menschen planen mehrere Geschenke ein und geben dafür überwiegend zwischen 100 und 300 Euro aus. Gleichzeitig zeigt sich eine große Bandbreite: Während ein Teil der Befragten mit einem kleineren Budget plant, investieren andere mehrere hundert Euro oder sogar mehr als 1.000 Euro in Weihnachtsgeschenke.
Bei den Geschenkideen liegen Gutscheine weiterhin an der Spitze, gefolgt von kulinarischen Spezialitäten, Büchern sowie Kosmetik und Parfüms. Viele dieser Präsente werden besonders gern im stationären Handel gekauft – ein zusätzlicher Impuls für lokale Händlerinnen und Händler in der Vorweihnachtszeit.
Bezahlen mit der girocard: bequem, kontaktlos und sicher
Wenn es ans Bezahlen geht, ist die girocard das am häufigsten genutzte Zahlungsmittel. Mehr als ein Drittel der Befragten zahlt ihre Weihnachtsgeschenke mit der Debitkarte der deutschen Banken und Sparkassen. Dabei spielt kontaktloses Bezahlen eine zentrale Rolle: Rund 90 Prozent der bargeldlosen Zahlungen erfolgen inzwischen kontaktlos – entweder mit der physischen girocard oder digital über Smartphone und Smartwatch.
Gerade in der hektischen Vorweihnachtszeit schätzen viele diese einfache und schnelle Art des Bezahlens.
Ein Gewinn für Kundschaft und Handel
Die girocard punktet nicht nur durch Komfort, sondern auch durch Sicherheit. Bis heute ist kein Schadensfall durch manipulierte oder gefälschte Karten bekannt. Gleichzeitig profitieren auch Händlerinnen und Händler: Laut einer aktuellen Studie der Deutschen Bundesbank ist die girocard bezogen auf den Umsatz das kostengünstigste Zahlungsmittel im Einzelhandel – sogar günstiger als Bargeld. Internationale Debit- und Kreditkarten verursachen dagegen höhere Kosten.
Wer seine Weihnachtseinkäufe mit der girocard bezahlt, unterstützt damit ganz konkret den lokalen Handel.
Die Ergebnisse der girocard-Studie zeigen: Weihnachtsgeschenke, lokales Einkaufen und sicheres Bezahlen gehören für viele Menschen in Deutschland zusammen. Die girocard ist dabei ein verlässlicher Begleiter – gerade in einer Zeit, in der Innenstädte und Händler auf eine starke Vorweihnachtssaison angewiesen sind.