Studie zur Außengastronomie: Gäste wünschen sich flexible Bezahlmöglichkeiten

Bargeld bleibt im Biergarten beliebt. Gleichzeitig wird Kartenzahlung von einer großen Mehrheit der Gäste ausdrücklich begrüßt. 

Biergärten, Ausflugslokale und saisonale Gastronomiebetriebe gehören für viele Menschen zum Sommer dazu: 79 Prozent der Befragten planen, solche Angebote in der warmen Jahreszeit zu besuchen. Dabei entstehen Besuche oft spontan – 27 Prozent kehren eher ungeplant ein. Umso wichtiger ist ein unkompliziertes Erlebnis vor Ort: von der Bestellung bis zur Bezahlung. 

Das zeigt eine Online-Befragung der girocard mit infas quo zur Außengastronomie mit 1.130 Befragten. Die Ergebnisse machen deutlich: Gäste möchten selbst entscheiden können, wie sie bezahlen. Bargeld bleibt wichtig, Kartenzahlung erweitert jedoch die Wahlmöglichkeiten und wird über alle Altersgruppen hinweg positiv bewertet. 

Kartenzahlung wird in der Außengastronomie klar begrüßt 

77 Prozent der Befragten finden es gut oder sehr gut, in Biergärten, Ausflugslokalen und saisonalen Gastronomiebetrieben mit Karte bezahlen zu können. Die Zustimmung ist dabei in allen Altersgruppen hoch. 

Bargeld ist mit 47 Prozent weiterhin die am häufigsten bevorzugte Bezahlform. Für viele Gäste ist es vor allem einfach und übersichtlich. Mit 16 Prozent ist die girocard die zweitbeliebteste Zahlungsart. Diejenigen, die im Biergarten am liebsten mit girocard zahlen, verbinden damit insbesondere Bequemlichkeit, Sicherheit und Schnelligkeit: 

  • 86 Prozent empfinden die girocard als bequem, 
  • 84 Prozent als sicher, 
  • 84 Prozent als schnell. 

Die Studie zeigt damit kein Entweder-oder zwischen Bargeld und Karte. Vielmehr trägt ein vielfältiges Zahlungsangebot dazu bei, unterschiedliche Bedürfnisse der Gäste zu berücksichtigen. 

Komfort am Tisch kann den Besuch erleichtern 

Auch der Ort der Zahlung spielt für Gäste eine Rolle: 58 Prozent bezahlen lieber direkt am Tisch, 35 Prozent bevorzugen den Tresen. Gerade bei Gruppenbesuchen sind zudem flexible Abläufe gefragt. 36 Prozent der Befragten zahlen meist getrennt, während 27 Prozent die Gesamtrechnung teilen. 

Für Gastronomiebetriebe bietet eine komfortable Kartenzahlung am Tisch daher die Chance, Bezahlvorgänge unkompliziert zu gestalten. Das kann insbesondere bei spontanen Besuchen relevant sein: Viele Gäste schätzen bargeldlose Zahlungsoptionen auch deshalb, weil sie dadurch eher geneigt sind,noch etwas zu essen oder ein weiteres Getränk bestellen zu können. 

Digitale Angebote: Interesse vorhanden, aber kein Standard für alle 

Digitale Bestellsysteme direkt vom Tisch aus sind in der Außengastronomie noch nicht überall bekannt. 35 Prozent der Befragten kennen sie gut oder sehr gut – bei den 16- bis 29-Jährigen sind es 60 Prozent. Wo die Systeme bekannt sind, werden sie überwiegend positiv aufgenommen: 43 Prozent bewerten sie als gut oder sehr gut. 

Die Hälfte der Befragten hat digitale Bestellsysteme bereits genutzt. 52 Prozent können sich vorstellen, sie künftig oder erneut zu verwenden. Beim direkten Bezahlen über App oder Website ist die Nutzung bislang geringer ausgeprägt. Besonders jüngere Gäste zeigen hier jedoch Offenheit. 

Digitale Services können den Besuch erleichtern – etwa bei hohem Andrang oder beim Bestellen in Gruppen. Entscheidend ist, dass sie den persönlichen Service und bewährte Zahlungswege sinnvoll ergänzen. 

Fazit: Wahlfreiheit ist ein guter Service 

Die Außengastronomie lebt von Spontanität, Geselligkeit und einem unkomplizierten Besuchserlebnis. Die Ergebnisse der Befragung zeigen: Gäste begrüßen Kartenzahlung deutlich, halten aber zugleich an ihren individuellen Zahlungsgewohnheiten fest. 

Ein breites Angebot aus Bargeld, Kartenzahlung und – wo passend – digitalen Services schafft Wahlfreiheit. Die girocard wird dabei von ihren Nutzerinnen und Nutzern besonders mit Bequemlichkeit, Sicherheit und Schnelligkeit verbunden. 

 

 

Studiensteckbrief 

Erhebungszeitraum: März 2026
Methode: Online-Interviews im Online-Panel von quo PEOPLE
Stichprobe: 1.130 Befragte
Zielgruppe: Onlinefähige, deutschsprachige Wohnbevölkerung in Deutschland
Aussteuerung: nach Alter, Geschlecht und Region
Interviewdauer: durchschnittlich neun Minuten 

 

 

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