Mit Smartphone bezahlen: So geht's
Ob Coffee-to-go auf dem Weg zur Arbeit oder ein Snack an der Tankstelle – mit dem Smartphone lässt sich der Einkauf kontaktlos bezahlen. Immer seltener ist Bargeld nötig oder erwünscht.
Selbst in Deutschland, wo Bargeld bisher noch häufiger als in anderen europäischen Ländern verwendet wird, ist bargeldloses Bezahlen mittlerweile weit verbreitet. Das zeigt auch die aktuelle Studie „Zahlungssysteme im Einzelhandel 2026“ des EHI Retail Institutes, in der 499 Unternehmen aus 35 Branchen befragt wurden. Die wichtigsten Erkenntnisse: Der Umsatzanteil der Karte liegt mittlerweile bei 65,1 Prozent, während Bargeld auf 32,3 Prozent zurückgegangen ist. Eine besonders starke Entwicklung zeigt sich beim mobilen Bezahlen: Etwa jede fünfte bargeldlose Zahlung (19,3 Prozent) erfolgt mittlerweile mobil – also per Smartphone oder Smartwatch.
Auch die repräsentative Bevölkerungsumfrage „girocard 2026 – Nutzung und Potentiale“, die das Institut für Demoskopie Allensbach im August 2026 mit 1.039 Personen durchgeführt hat, zeigt: Fast ein Drittel der Bevölkerung (29 Prozent) hat bereits mit einer Karte auf dem Smartphone bezahlt. Die unter 30-Jährigen ziehen das Bezahlen mit dem Smartphone (36 Prozent) mittlerweile sogar allen anderen Zahlungsmethoden vor.
Mit dem Smartphone zu bezahlen, liegt offensichtlich im Trend – demnach ist genau jetzt der richtige Moment, darauf umzusteigen.
Warum mit Smartphone bezahlen so beliebt ist
Ob Coffee-to-go auf dem Weg zur Arbeit oder ein Snack an der Tankstelle – schnell ist die Karte gezückt und es wird bargeldlos bezahlt. Immer seltener ist dafür das Klimpergeld aus der Tasche nötig oder erwünscht. Selbst in Deutschland, wo Bargeld bisher noch häufiger als in anderen europäischen Ländern verwendet wird, ist bargeldloses Bezahlen mittlerweile der Status Quo. Das zeigen unter anderem zwei aktuelle Studien von infas quo sowie dem CFIN Research Center for Financial Services der Steinbeis-Hochschule. Die wichtigsten Erkenntnisse: Die Zahlung per Karte ist demnach mit einem Anteil von 40 Prozent mittlerweile beliebter als die Bargeldzahlung (37 Prozent). 67 Prozent aller Befragten halten die Kartenzahlung für (sehr) wichtig – das gilt vor allem für die jüngere Generation (bis 29 Jahre), in der 76 Prozent lieber bargeldlos bezahlen. Nur die wenigsten können sich vorstellen, auf Kartenzahlung zu verzichten (35 Prozent).
Bei der Bezahlung mit Bargeld geht der Trend gerade in den jüngeren Altersgruppen in die entgegengesetzte Richtung: Satte 61 Prozent der 18- bis 34-Jährigen könnten ganz auf Bargeld verzichten.Nur die wenigsten können sich vorstellen, auf Kartenzahlung zu verzichten (35 Prozent).
Mit dem Smartphone zu bezahlen liegt offensichtlich im Trend – demnach ist genau jetzt der richtige Moment, aufs digitale Bezahlen mit dem Smartphone umzusteigen. Bleibt nur noch zu klären, wie du die digitale Karte einrichtest.
Wie richte ich das Bezahlen mit dem Smartphone ein?
Für das kontaktlose Bezahlen mit dem Smartphone brauchst du ein NFC-fähiges Gerät, eine passende Bezahl-App und eine Karte, die sich mobil hinterlegen lässt. Die Integration deiner Bezahlkarte auf dem Smartphone funktioniert bei vielen Banken und Sparkassen ähnlich. Einzelne Schritte können je nach Institut, Smartphone und Betriebssystem abweichen.
- Stelle sicher, dass dein Smartphone NFC-fähig ist. NFC ermöglicht die kontaktlose Datenübertragung zwischen Smartphone und Bezahlterminal. Heutzutage sind fast alle Smartphones mit NFC ausgestattet.
- Lade die Banking-App deiner Bank oder Sparkasse beziehungsweise die App für digitales Bezahlen deines Instituts herunter.
- Melde dich in der App an und suche nach der Option zur Einrichtung einer digitalen Karte.
- Folge den Anweisungen in der App, um deine Karte einzurichten. Oft kannst du die Karte dann direkt über das Wallet deines Smartphones hinterlegen.
Danach kannst du ganz einfach mit Smartphone bezahlen, wenn das Terminal kontaktlose Zahlungen akzeptiert.
Die mit Abstand am meisten hinterlegte Karte in Smartphones ist übrigens mit 74 Prozent die girocard (Institut für Demoskopie Allensbach, August 2026). Wenn deine Bank oder Sparkasse die digitale girocard unterstützt, kannst du sie ebenfalls für mobiles Bezahlen einrichten.
Weitere Informationen zur digitalen girocard findest du auf unserer Produktseite.
Mit dem Smartphone bezahlen – alle Vorteile auf einen Blick.
Das Bezahlen per Smartphone bietet dir eine Reihe an Vorteilen, die deinen Alltag spürbar erleichtern.
- Schnell: Keine lästige Suche nach Kleingeld oder der richtigen Karte. Ein kurzes Antippen des Terminals mit deinem Smartphone und der Bezahlvorgang ist abgeschlossen.
- Bequem: Dein Smartphone hast du im Alltag immer dabei – deine Bezahlkarte ist daher stets griffbereit. Du kannst sogar mehrere Karten in einer App hinterlegen.
- Sicher: Bezahlen mit dem Smartphone ist durch mehrere Sicherheitsebenen geschützt. Vor jeder Zahlung muss das Smartphone entsperrt werden – per Face ID, Fingerabdruck oder Geräte-PIN. Bei Verlust des Smartphones kannst du deine Bezahlkarten über den Sperr-Notruf 116 116 unkompliziert sperren lassen.
- Übersichtlich: Die meisten Banking-Apps bieten dir eine detaillierte Übersicht deiner Ausgaben. So behältst du deine Finanzen besser im Blick.
- Flexibel: Mittlerweile kannst du mit deinem Smartphone in den meisten Situationen problemlos bezahlen.
Wer einmal mit dem Smartphone bezahlt hat, möchte es oft nicht mehr missen. Das Smartphone ergänzt die bisherigen Zahlungsmöglichkeiten – und macht den Alltag an der Kasse ein Stück einfacher. Übrigens: Wenn du eine Smartwatch hast, kannst du auch hier deine Bezahlkarte hinterlegen.
